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Kirsten Wilmink: One hell of an Idyll (2011) Ausstellungen 

Kirsten Wilmink: One hell of an Idyll (2011)

Unter dem Titel One hell of an Idyll zeigte der Kunstverein Nordhorn e.V. ab dem 7. Oktober 2011 Arbeiten der Nordhorner Fotokünstlerin Kirsten Wilmink. Als „Hyperrealismus“ bezeichnet die 25-Jährige Nordhornerin den Stil ihrer knallig-bunten Arbeiten, die mittlerweile unter anderem mit großem Erfolg in den Niederlanden, in Österreich, Belgien, England und selbst in Ländern wie Indien, China oder der Türkei zu sehen waren. Nur eine große Einzelausstellung in Deutschland gab es bisher noch nicht.

Es sind vor allem die vielen Details, die ihre schon beinahe karikaturhaften Arbeiten so einnehmend, aber auch unterhaltsam erscheinen lassen und jedes Sujet für sich eine Geschichte erzählen lässt: „Botschaften und Andeutung in nur einem Bild zu verstecken und aus Momentaufnahmen ein aussagekräftiges Kunstwerk zu machen, ist für mich das Reizvolle an der Fotografie. Diesen Inhalt verstärke ich zu gerne mit der nachträglichen Bildbearbeitung, um hyperrealistische Illustrationen zu erzeugen“, erläutert Kirsten Wilmink. „Ich bin zur Kunstakademie gegangen, um Malerei zu studieren, dann bin ich doch bei der Fotografie gelandet“, sagt sie. „Trotzdem prägt die Affinität zur Malerei meinen Stil.“

Durch die internationale Anerkennung gelang es Kirsten Wilmink auch, den Traum vieler Künstler zu verwirklichen, Geld mit der Kunst zu verdienen. Nach der Beendigung ihres Studiums zum Master of Fine Arts an der ArtEZ Kunsthochschule in Enschede nahm die Agentur „Unit c.m.a.“ sie unter Vertrag. Und für das Buch „Roots in Twente“, in dem Persönlichkeiten wie der ehemalige niederländische Verteidigungsminister Henk Kamp interviewt werden, machte sie die dazugehörigen Bilder in ihrem unverwechselbaren und humorvollen Stil.

Die Ausstellung des Kunstverein Nordhorn e.V. wurde präsentiert in den Räumlichkeiten der Rechtsanwaltskanzlei Weßling & Kambach, Sandstiege 12 (Büchereiplatz) in Nordhorn. Die Vernissage fand statt am 7. Oktober 2011 um 20 Uhr. Geöffnet war die Ausstellung bis zum 2. Dezember 2011 von Montags bis Freitags in der Zeit von 08 Uhr bis 13 Uhr sowie von 14 Uhr bis 17 Uhr. Der Eintritt war frei.

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