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… „Huntenkunst“ in Ulft

Über 200 Künstler aus 30 Nationen feiern das 25-jährige Bestehen der „Huntenkunst“ in Ulft .

Ein beeindruckendes Kunstevent zog vor Kurzem viele Besucherinnen und Besucher ins beschauliche Ulft in der Gemeinde Oude IJsselstreek in der niederländischen Provinz Gelderland. In diesem Jahr kann die unter dem Namen „Huntenkunst“ laufende Kunstmesse auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Bereits seit fünf Jahren hat sie ihren festen Standort in der großen SSPHalle, die zum industriellen Kulturerbe der Stadt gehört. In diesem Jahr präsentierten sich auf der Veranstaltung 220 Künstler aus 30 Nationen. Die Auswahl erfolgte durch eine international zusammengestellte Jury, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Vielfalt der aktuellen Kunst zu zeigen. „Huntenkunst“, benannt nach dem Fluß, der Ulft durchzieht, versteht sich als Fischteich für die Kunstwelt. Die Künstlerinnen und Künstler können sich und ihre Werke kennenlernen, Galeristen können Künstler für sich entdecken und durch den Zusammenschluss von Künstlern können neue Initiativen und Kooperationen entstehen. Aber auch der normale Kunstinteressierte hat Gelegenheit, viele tolle Eindrücke von dem bunten und kreativen Schaffen der Künstler zu sammeln. Ein beeindruckendes Kunstevent zog vor Kurzem viele Besucherinnen und Besucher ins beschauliche Ulft in der Gemeinde Oude IJsselstreek in der niederländischen Provinz Gelderland. In diesem Jahr kann die unter dem Namen „Huntenkunst“ laufende Kunstmesse auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Bereits seit fünf Jahren hat sie ihren festen Standort in der großen SSPHalle, die zum industriellen Kulturerbe der Stadt gehört. In diesem Jahr präsentierten sich auf der Veranstaltung 220 Künstler aus 30 Nationen. Die Auswahl erfolgte durch eine international zusammengestellte Jury, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Vielfalt der aktuellen Kunst zu zeigen. „Huntenkunst“, benannt nach dem Fluß, der Ulft durchzieht, versteht sich als Fischteich für die Kunstwelt. Die Künstlerinnen und Künstler können sich und ihre Werke kennenlernen, Galeristen können Künstler für sich entdecken und durch den Zusammenschluss von Künstlern können neue Initiativen und Kooperationen entstehen. Aber auch der normale Kunstinteressierte hat Gelegenheit, viele tolle Eindrücke von dem bunten und kreativen Schaffen der Künstler zu sammeln. Ein kurzer Überblick:Beim Gang durch die SSPHalle merkt der Betrachter sehr schnell, dass die von den Veranstaltern angestrebte Vielfalt tatsächlich gegeben ist. Wer sich für Porträtmalerei interessiert, kommt an den Werken von Ali Zülfikar nicht vorbei. Der international erfolgreiche türkische Künstler zeigt eindrückliche, überdimensionale Gesichter, die von Seele und Tiefe gekennzeichnet sind. Interessante räumliche Effekte ergeben die Alltagsbilder von Gabriele Schuller, entstanden in Mischtechnik auf Litfaßsäulenplakaten. Die Künstlerin vom Bodensee hat diese Technik selbst entwickelt.Ausdrucksstark sind die Skulpturen von Greet Ketelaers, die den Menschen in unterschiedlichsten Gefühlssituationen zeigen. Expressive Werke, die einen Prozess der Veränderung dokumentieren, sind das Markenzeichen von Franz Stanislaus Mrkvicka. Vielfach vertreten ist auch die Photokunst. Katharina Acht aus Österreich vereint in ihren Arbeiten Techniken aus Bildhauer, Malerei und Fotografie. Sie setzt verschiedene Realitätsebenen zu einem Ganzen zusammen und benutzt Fotografie als bilderzeugendes Mittel. Ihre Kollegin Violetta Wakolbinger stellt gesellschaftliche Fragen nach dem Recht auf das eigene Bild und beschäftigt sich mit der digitalen Fotografie als Mittel zur Schaffung eigener künstlerischer Welten. In eine andere Richtung gehen die Arbeiten von Heide Eggermann, die mit Bewegung experimentieren, und von Hassan J. Richter, der mit seinen Fotografien eine beklemmende Sozialgeschichte der östlichen Bundesländer nach dem Zusammenbruch der DDR erzählt. Kurzum lässt sich festhalten: die Kunstmesse in Ulft ist eine Veranstaltung, die auch im kommenden Jahr wieder einen Besuch lohnt.

 

Sie haben das Land Österreich verreten:             Franz Stanislaus Mrkvicka, Katharina Acht & Violetta Wakolbinger

Text: Andreas Meistermann
Foto: G Nierste

 

 

 

 

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