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Adolf Erbslöh – Der Avantgardemacher

Ausstellung in Wuppertal

Spannende und vielfältige Einblicke in die Welt der Kunst vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre bietet eine Ausstellung, die zur Zeit im von der Heydt-Museum in Wuppertal zu sehen ist. Und sie rückt einen Künstler in den Fokus, der heute nur noch eingeschworenen Kunstfreunden ein Begriff ist: Adolf Erbslöh. Er wurde 1881 in New York geboren. Als er sechs Jahre alt war, zogen seine Eltern, wohlhabende Kaufleute, nach Deutschland zurück. Von Barmen führte ihn der Weg 1901 zum Kunststudium nach Karlsruhe, später nach München. Dort bekam er Kontakte zu Künstlern wie Marianne von Werefkin und Alexey Jawlenski.

Im Laufe seiner künstlerischen Laufbahn wurde Adolf Erbslöh von den verschiedensten Kunstrichtungen seiner Zeit geprägt. In der frühen Phase zeigen sich Einflüsse von Impressionisten wie Vincent van Gogh und Max Liebermann, später kommen der Expressionismus, der Fauvismus, der Kubismus und die Neue Sachlichkeit hinzu. Erbslöh stand im regen Austausch mit den Künstlerinnen und Künstler seiner Zeit wie Wassily Kandinsky, dem schon genannten Alexej von Jawlensky und Gabriele Münter. Gemeinsam mit ihnen gründete er die Neue Kunstvereinigung München, die der Vorläufer für die legendäre Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ war.

Große Verdienste erwarb er sich als Organisator, Förderer und Mäzen. Er ebnete vielen Künstlern den Weg zu Ausstellungen in renommierten Galerien und Museen.

Das Werk von Erbslöh selbst ist breit gefächert. Es erstreckt sich von Landschaftsbildern über Stillleben bis hin zu Porträts und zeichnet sich neben leuchtkräftigen Farben durch eine große handwerkliche Könnerschaft aus. In den Bildern finden sich Einflüsse aus allen Kunstrichtungen seiner Zeit.

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