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Kunstverein Nordhorn stellt neues Programm 2018 vor

 Zwei Ausstellungen und eine Diskussionsveranstaltung

Bei seiner Jahreshauptversammlung hat der Kunstverein Nordhorn sein Programm für das Jahr 2018 vorgestellt.
Der Start erfolgt am 25. Mai mit einer Ausstellung der Künstlerin Katharina Wilke aus Bielefeld im Von Poll Immobilienbüro, Georg Pauling, an der Bentheimer Straße 9 in Nordhorn.

Die 1978 in Halle/Westfalen geborene Katharina Wilke schloss 2012 ihr Studium der Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld mit einem Diplom ab. Seit 2009 setzte sie sich künstlerisch mit abgelegten Momenten fremder Menschen auseinander. Basis ihrer Kunstwerke sind Amateurfotografien, die sie bei Flohmärkten und Haushaltsauflösungen entdeckt hat. Diese ergänzt sie mit ihrer eigenen Bildsprache. Das geschieht durch eine stricktechnische Überarbeitung. Katharina Wilke bemächtigt sich der Bilder, umformt und verwandelt sie. Die Fotografien erhalten eine gänzlich neue Bedeutung. Sie wirken nicht mehr nur hübsch, sie ironisieren den Bildgegenstand und fordern den Betrachter zu einem etwas anderen Blick auf.

Weiter geht es am 14. September mit einer Ausstellung des Münsteraner Malers Michael Rickert, die Im Kloster Frenswegen gezeigt wird. Der Absolvent der Kunstakademie Münster und Kunsterzieher am Kardinal von Galen-Museum in Münster-Hiltrup hat sich wegen seiner vielfältigen Ausdrucksformen den Ruf eines künstlerischen Tausendsassas erworben. Ein weiteres Markenzeichen ist seine Experimentierfreudigkeit. Farbe und Pinsel genügen ihm selten. Es darf auch schon mal ein Arbeitsmittel ein Heißluftgebläse sein, um die Strukturen eines Gemäldes zu verändern. „Kunst muss man jeden Tag neu erfinden“, lautet sein Credo. Sein großes Vorbild ist ein Revolutionär der Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Max Ernst. „Entscheidend ist für mich aber nicht die Maltechnik, sondern die Fähigkeit, zu sehen und das Gesehene sichtbar zu machen“, sagt Rickert. Thomas Gabriel vom Kulturforum Ostbevern lobte anlässlich einer Ausstellung die Vielschichtigkeit der Werke Rickerts mit folgenden Worten: „Die Arbeiten besitzen eine Tiefe, die es der Fantasie einfach macht, Dinge wie Fabelwesen, verborgene Gesichter, entlegene Sterne und andere Strukturen zu entdecken. Es sind gleichzeitig Einladungen zum Träumen wie zum Forschen und Entdecken. Religiöse Themen und Glaubensinhalte sind einer der Schwerpunkte seines Schaffens.“

Noch in Planung ist eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Kunst in der Region, die ebenfalls im Kloster stattfinden soll.

Im Rahmen der monatlichen Treffen des Kunstvereins im Kloster Frenswegen haben Künstler die Möglichkeit, sich und ihre Werke vorzustellen.

Katharina Wilke
Michael Rickert

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