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Kunstverein Nordhorn auf Tour – BASF Ausstellung in Brandenburg

Einen guten Ruf in der Kulturszene genießt der Kunstverein Nordhorn. Davon zeugen unter anderem die zum größten  Teil hochkarätigen Bewerbungen der Künstler, die aus ganz Deutschland stammen, und zum Teil sogar darüber hinaus, wie Ausstellungen mit Katharina Acht aus Österreich und Alain Signori aus Frankreich unter Beweis stellen.

Vor Kurzem erhielt der Kunstverein eine Anfrage, die ein weiteres Mal deutlich machte, welchen Stellenwert er hat. Der deutsche Chemie-Konzern BASF bat um Unterstützung bei einer Ausstellung mit Werken von Alain Signori, die in Schwarzheide/Brandenburg stattfinden sollte. Ansprechpartnerin war die Kulturbeauftragte der BASF, Anne Bachmann, die in Erfahrung gebracht hatte, dass der Kunstverein schon einmal mit großem Erfolg eine Ausstellung mit Alain Signori veranstaltet hatte.

Anne Bachmann bat um ein Interview mit dem Künstler, eine Übersetzung des Interviews in die deutsche Sprache und eine Laudatio aus Anlass der Ausstellungseröffnung im Kulturhaus in Schwarzheide.

Nachdem der Aufgabenkatalog – unter anderem mit Unterstützung der Übersetzerin Kerstin Bohlin – abgearbeitet war, machten sich der erste Vorsitzende des Vereins, Gerald Nierste, und der zweite Vorsitzende Andreas Meistermann Ende Januar auf den Weg nach Schwarzheide. Die am Rand des Spreewalds gelegene Stadt Schwarzheide ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte in Brandenburg. Größter Arbeitgeber ist die BASF mit über 1200 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von circa 1,2 Milliarden Euro. Wahrzeichen der Stadt ist ein 36 Meter hoher Wasserturm. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die denkmalgeschützte Luther-Kirche, der Freizeitpark Wandelhof und die Galerie beziehungsweise das Kulturhaus der BASF.

Dort führte nach dem Grußwort von Arne Petersen, Leiter der Abteilung Öffentlichkeit der BASF Schwarzheide, Gerald Nierste in seiner Laudatio in das Werk von Alain Signori ein. Bezug nehmend auf den Titel der Ausstellung, „Kopfkino“, ging Nierste vor circa 180 Besuchern auf die Bedeutung des Kopfes in der Kunstgeschichte ein, der  bei Signori eher einen symbolhaften Charakter habe. Dessen Köpfe in Verbindung mit Körpern, Körperteilen, Tieren und Fabelwesen sind nach den Ausführungen des Laudators der Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit Themen wie Traum und Ekstase, Krankheit, Leidenschaft, Sünde und Tod. Mit etwas anderen Worten drückt Alain Signori das Gleiche zu seinen Werken aus, wie er im Gespräch berichtet: „Meine Malerei drückt meine Beziehung zum Menschsein aus, meine Emotionen, meine Wünsche, meine Schmerzen, meine Beziehung zu anderen.“

Der Gastauftritt des Kunstvereins Nordhorn im circa 700 Kilometer entfernten Schwarzheide stieß auch auf Resonanz bei der örtlichen Tageszeitung „Lausitzer Rundschau“. Gleichfalls fand der Kunstverein Erwähnung im in Verbindung mit der Ausstellung entstandenen Katalog. Hier erschien auch das vom Kunstverein geführte Interview mit Alain Signori.

 

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