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Benedikt Wells

Vom Ende der Einsamkeit Die Kindheit ist ein bedrohtes Paradies. Das weiß der Protagonist des Romans „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedikt Wells schon sehr früh. Ein Verkehrsunfall  bereitet einer schon etwas gebrochenen Familienidylle ein jähes Ende.  Plötzlich müssen sich drei Geschwister ohne Eltern durch das Leben kämpfen. Jeder von ihnen geht seinen eigenen, steinigen Weg.  Benedikt Wells schildert die Geschichte von Jules, Marty und Liz von dem 1980ern bis in die Gegenwart. Ähnlich wie der Film „Boyhood“ hat er einen Blick auf seine Helden über einen Zeitraum von 30…

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Mascha Kaléko: „In meinen Träumen läutet es Sturm“ (Rezension) BLOG Buch Reviews 

Mascha Kaléko: „In meinen Träumen läutet es Sturm“ (Rezension)

Nachdem ich schon mit Japan ein für mich neues Literaturland entdeckt habe, bin ich durch die Lesung  mit Texten von Mascha Kaléko im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kornlese“ auf ein weiteres Gebiet der Literatur gestoßen, das  für mich noch nicht so im Fokus stand: Lyrik. Und glücklicherweise  bin ich dabei auf Verse gestoßen, die mit konkreten Erfahrungen verbunden sind, einfach voller Leben und Alltagserfahrung stecken. Mascha Kalékos Lyrik ist unverkrampft, gegenwartsnah, humorvoll und dabei gleichzeitig voller Gefühl. Einen guten Einblick in das Werk der 1907 im galizischen Chrzanów  ( Damals zur…

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Yoko Ogawa:  „Das Geheimnis der Eulerschen Formel“ (Rezension) BLOG Buch Reviews 

Yoko Ogawa: „Das Geheimnis der Eulerschen Formel“ (Rezension)

Einem neuen Land bin ich auf meiner Literaturweltkarte begegnet: Japan. Der Weg dorthin führte mich über ein Buchgeschenk: Yoko Ogawas „Das Geheimnis der Eulerschen Formel“. Yoko Ogawa ist eine der erfolgreichsten Autorinnen Japans. In ihrem Roman erzählt sie von einer Begegnung der besonderen Art. Die Ich-Erzählerin, eine alleinerziehende Mutter, die ihr Geld als Haushaltshilfe verdient, soll sich im Auftrag einer privaten Arbeitsagentur um einen Mathematikprofessor mit einem speziellen Problem kümmern. Der ältere Herr hat nach einem schweren Unfall ein eingeschränktes Gedächtnis. Er kann sich nur noch an die Dinge erinnern,…

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Irina Korschunow: „Von Juni zu Juni“ (Rezension) BLOG Buch Reviews 

Irina Korschunow: „Von Juni zu Juni“ (Rezension)

Eine genaue Beobachterin von Frauen und ihren Lebenswelten , oft geprägt von traditionellen Rollen und dem Kampf gegen diese, ist die 2013 gestorbene Schriftstellerin Irina Korschunow. In „Langsamer Abschied“ schildert sie den Konflikt einer Frau, die nach der Trennung von ihrem Mann zurückkehrt, weil dieser schwer erkrankt ist, „Der Eulenruf“ handelt von der späten Flucht aus einem Provinzort und „Das Luftkind“, das vom Drama um eine uneheliche Beziehung berichtet, wird von der Literaturkritik als moderne Version von Effie Briest gelobt. In diese Reihe gehört auch der Roman „Von Juni zu…

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